Die Junx

Danny

Am 13.07 erblickte ich das Licht der Welt, ohne zu Wissen was für Prüfungen mir noch bevorstehen.Nach mehr oder weniger erfolgreicher Schulzeit und Ausbildung, wusste ich dass es für mich nur 2 Dinge gibt für die ich mich begeistern, Fußball und Musik.

Mit zarten 13 Jahren, habe ich vor dem Fernseher gesessen und schaute mir Ronnys Pop Show an, da kam er BILLY IDOL, ich war völlig paralysiert.Nieten, Stachelhaare, Punk war von da an meine Religion und mein Gott hieß Billy Idol. Ich besorgte mir Schallplatten von den Sex Pistols, GBH, Generation X, Exploited usw. Der Spruch „Meine Nachbarn hören Punk, ob sie wollen oder nicht“! passte 100%ig…

 Als die Champagner Punx ins Leben gerufen wurden, ahnte niemand, was für eine Lawine wir losgetreten haben. Was als Just for Fun anfing, ist mittlerweile ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich wünsche mir für die Zukunft, das wir euch weiterhin mit unserer Musik glücklich machen, uns macht es Mega Spass und wir haben noch viele Ideen!Keep on Rocking… Danny 2020

Manu

1982 bekam ich 2 Platten geschenkt – No sleep Till Hammersmith von Motörhead und die Opel Gang von den Toten Hosen. Ich war 12 Jahre alt und mein Leben änderte sich schlagartig. Ich gründete „Die Leibwächter“ und spielte auf 2 Saiten den Bass. Völlig übermotiviert ließen wir damals von unseren ersten 3 Aufnahmen eine EP pressen. Auflage unserer „Nein“ EP umfasste 500 Stück, von denen wir maximal 20 Stück verkauften. Punk hatte mich im Griff und ich bekam Probleme, große Probleme. Ich lief mit Iro in der Schule rum und bekam immer mehr den Frust der Lehrer zu spüren. Ich war bestimmt nicht der dümmste Schüler der Welt, aber ich hatte keine Chance….. Die Bands gaben die Richtung vor und wir folgten. Unser Detmolder Hunky Dory ließ die ganzen Punkbands spielen und wir sahen es als Familientreffen! Ich spielte mittlerweile bei Valium PVC den Bass und schrieb fleißig Texte. Es folgten erste Zusammenarbeiten mit namenhafteren Bands. Ich muss ein guter Texter gewesen sein.
Ich gründete Non Conform und erste kleine Erfolge stellten sich ein. Non Conform wurden Kult und der Rapper Casper war Fan unserer kleinen Punkband. Irgendwann war dieses Kapitel vorbei und ich zog mit der Comedy Band Die-OH-Äy durch die Lande. In dieser Zeit schufen wir den Song „Meine Schwester ist Hooligan“ den ich später mit meiner Band Flutwelle neu auflegte und der uns bis ins Oberbayern auf Mallorca brachte – nicht wirklich Geil! Mega Peinlich! …..
Die Band Flutwelle bestand zur Hälfte aus Mitgliedern der Münchner Punkband Rauschangriff und ich versuchte mich am Gesang. Mein Plattenlabel NC-Music taufte ich in VPS-Records um und promotete die Band meiner Tochter Nina – die Toxic Dolls! Musik und Texte gingen auf meine Kappe und wir knackten kurz die Charts. TV, Bravo und Popcorn taten ihr Übriges! – ich arbeitete immer mehr mit verschieden Künstlern zusammen, aus allen musikalischen Bereichen.
Die X-Force gründete sich. Ein Zusammenschluss verschiedener Musiker, die sich helfen und unterstützen. Mit der Band of Bavaria (Bob) spielte ich 2007 auf dem Marienplatz in München und mein Song „Wir sind die Bayern“ läuft bis heute in der Allianz Arena.
Ich hatte in meinem Leben das Glück, mit vielen tollen Künstlern und Musikern zu arbeiten und auf vielen Veröffentlichungen mitzuwirken. Dafür bin ich einfach sehr Dankbar!
Das nun noch die Champagner Punx in meiner Vita stehen und dieses Projekt auch noch so Erfolgreich ist, macht mich unglaublich Stolz.

Steak

1978 aus der Quelle der Flüte entsprungen. Aufgewachsen in den Lemgoer Highlands. Geformt durch die Highland Games, bin ich der, der ich bin.
Musikalisch habe ich viele Genres durchlaufen, obwohl der Gitarrensound nie aus meinem Gehörgang verschwunden ist. Slime – Alle gegen Alle, war meine erste Punk CD, die bis heute noch ab und an mal aus dem Schrank geholt wird. Die mich am meisten geprägt haben sind die Donots, dank meiner besseren Hälfte, die ich ca. seit 15Jahren begleite. Aber auch Hip Hop, mit MOS DEF, The High & Mighty, bis hin zur heimischen L-Town-Kru. Über Funk mit Mayer Hawthorne, bleib ich dem Punk dennoch treu. Kärbholz, Marathonmann, ZSK, Schmutzki, Harte Worte. Da darf sogar meine Nachbarschaft mithören. Die dann auch schon mal mit 2 Bier in der Hand vor der Tür stehen.
Erzogen wurde ich vom Tischler- Handwerk auf Baustellen in ganz Deutschland. Nachdem ich eine neue Chance auf Leben bekommen habe, wurde meine Arbeitseinstellung anders. Als staatlich geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung habe ich meine Berufung gefunden.

Sportlich gesehen war ich ähnlich wie musikalisch unterwegs. Vielseitig: Angefangen mit Fußball über Baseball, Triathlon bis hin zum Mountainbiken, war alles dabei.
Champagner Punx war anfänglich nur eine Idee.
Doch, das wir heute da stehen, wo wir uns gerade befinden, ist ähnlich einer Bergetappe der Tour de France, bei Nebel. Der Gipfel ist selten zusehen. Darum geben wir immer Vollgas und legen jedes Mal noch eine Schüppe drauf
Das Dingen wird NIE zu Ende gehen.